UniFi Protect: Welche Kamera für welchen Einsatz?
Das Protect-Sortiment ist breit geworden — von der kompakten Innenkamera bis zur KI-gestützten Außenüberwachung. Die Wahl wird einfacher, wenn man vom Einsatzort rückwärts denkt.
Innen: unauffällig und schnell montiert
Für Flur, Lager oder Verkaufsraum reichen die kompakten Dome- und Turret-Modelle der G5-Serie vollkommen. Sie verschwinden an der Decke, die PoE-Versorgung kommt über das ohnehin nötige Netzwerkkabel, und die Bildqualität genügt, um Personen zuverlässig zu erkennen.
Außen: Bullet gegen Weitwinkel abwägen
Draußen zählt die Frage: ein Bereich gezielt oder die ganze Fläche? Bullet-Kameras (G5/G6 Bullet) bündeln ihren Blick auf Einfahrt, Tür oder Tor — gut für Erkennungsdetails. Für Höfe und Parkplätze lohnen die 360-Grad- und Weitwinkelmodelle wie die AI 360: weniger Kameras, lückenlose Fläche, dafür geringere Detailschärfe am Rand.
Die Infrastruktur nicht vergessen
Jede Protect-Kamera braucht einen PoE-Port und Speicherplatz auf dem Gateway oder NVR. Faustregel: Rechnen Sie pro Kamera mit 8–15 W PoE-Budget und kalkulieren Sie die Aufbewahrungsdauer — hochauflösende Dauerläufer füllen eine Festplatte schneller, als man denkt. Die Cloud-Gateways mit NVR-Speicher nehmen kleinere Installationen komplett auf; ab etwa acht Kameras gehört ein dedizierter NVR in den Schrank.
Alle lieferbaren Protect-Kameras samt PoE-Angaben finden Sie im Sortiment — und wer die Planung abgeben will: Hinter Ubiquary steht ein zertifizierter Ubiquiti-Installateur.